Bloggen lernen: Learning by Doing, and be Genuine (7 von 7)

Am Schluss meines Gesprächs mit Ajit Jaokar steht die Frage nach einer Empfehlung aus berufenem Munde für Newbies. Wie kann man sehr effektiv das Bloggen lernen? Hören wir, was Jaokar den Studierenden und mir dazu ans Herz gelegt hat:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=flnJZnwqvo0[/youtube]
Und die wesentlichen Kernaussagen hier im Text:

  • Try it out and do it for some time.
  • There is no exact answer to how these things work. (Siehe dazu auch einige interessante Passagen aus einer Keynote von Clay Shirky, die ich kürzlich in dem Blogpost „Woher die Zeit nehmen …“ hervorgehoben habe; ab Minute 7 jener Videoaufzeichnung)
  • You might end up doing something different than you intended to do.
  • Also be genuine, because I really think it is different to fake stuff.

Traffic – Erfolgsmassstab für einen Blog (6 von 7)

Die Kenngrösse „traffic“ erzeugt bei Websitebetreibern glänzende Augen und einen Glückshormonschub – im Gegensatz zu Grossstadt-Autofahrern wie mir zur Zeit in Barcelona, wo „traffic“ eher mein Stresshormonlevel hochtreibt. Für den Website-Verkehr gilt in aller Regel „Umso mehr ‚traffic‘, desto besser„.

Was das mit dem Google-Page-Rank zu tun hat, erklärt Ajit Jaokar in diesem Gesprächsausschnitt (1,5 Minuten). Er hat mit seinem Blog bereits schon 7 von 10 Ranking Punkten erzielt, was für den Blog einer Einzelperson sehr hoch ist.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=hwoxgGdbQxE[/youtube]

Den aktuellen Page-Rank kann man mit diesem Tool überprüfen. Open Gardens hat nach wie vor 7, und siehe an, mein Blog hier kommt auf 4. Aktualisiert wird diese Kennzahl von Google alle paar Monate.

Ein Weblog wirkt als Business Beschleuniger (5 von 7)

Wenn ein Weblog nicht allein für sich als Geschäftsmodell existiert, kann ein Weblog dann Rückgrat des eigentlichen Business sein? Kann ein Weblog als „Business Promotor“ wirken?
Welche Überlegungen ein Fachbuchverleger dazu angestellt und wie er dieses Modell für sich umgesetzt hat, schildert Ajit Jaokar in dieser Episode.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=8iUe8Z7bq4s[/youtube]

Im Gespräch begründet Jaokar, warum der Verkauf von Büchern direkt über das Web, ohne Nutzung der traditionellen Vertriebswege, für ihn attraktiv ist. Was er zu einigen Details seiner Vertriebsstrategie sagt, hier im Klartext:
(teils sinngemäss)

  • My real business is publishing. The full name of the blog ist http://www.opengardensblog.futuretext.com/. Why would you want to have such a big name for a blog?
    If you think how Google works, is that the more incoming links to your site are there, the better it is.
  • The blog is a subdomain of my main site. People will link to a blogpost and by doing that will link to my site.
  • And really, people are not interested to link to a (Anmerkung: main) site if s.b. asks them. But people will link to my blog because they want to fight with me, because they want to link to me. By doing this they will link to my site.

A very Swiss Question: Was ist gute Qualität beim Bloggen? (4 von 7)

Wie wir im Teil 3 dieser Serie von Ajit Jaokar erfahren haben, dürfen beim Bloggen persönliche Inhalte nicht fehlen, denn es gehört dazu, vom Mensch hinter dem Blog etwas zu spüren. Doch wenn es um das Eigentliche geht, wie macht man das gut? Welche Qualitätsmassstäbe sind anzulegen?

Mit dieser Frage erntete ich erst einmal ein verschmitztes Lächeln verbunden mit der Bemerkung, dass dies eine typisch Schweizerische Frage sei. Hören wir, wie „Qualität“ in den Augen eines indischen Kosmopoliten ernst genommen wird.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=vNpH9Cuja5k[/youtube]

Besonders merkenswert finde ich diese Bemerkungen im obigen Gespräch:

  • What I really get to more than everybody else is insight, is viewpoint, which is really what people are interested in.
  • The blog is not a journalist (blog), it is an analyst (blog). There is a big difference between that.
  • There are enough people, places to get to the news. I am not obliged to post about that.
  • I have criticized some companies, and they have come back to say that some of it is unfair. I have posted their comments on that. I will very rarely stop a comment from being published.
  • There is another class of comments. People write advertising. A question is not a question, it is advertising, really; there will be links to their site … .